Andrea Nahles ist jedes Mittel recht. Die Frau mutmaßt laut SPON, der Lebensgefährte des Bundesminister des Äußeren würde die Begleitung zur Anbahnung privater Geschäftskontakte nutzen. None of her Business. Selbst wenn der Mann etwwa in Brasilien im Zuge der anstehenden Fußball-WM oder Olympiade etwa mit einem Beratervertrag nach Hause käme, sollte Nahles sich über die daraus hier resultierenden Steuereinnahmen freuen, mit der über die Parteienzfinanzierung auch ihr Gehalt und das Kerosin für den Luftwaffen-Airbus finanziert wird, mit dem die Lebenspartnerschaft in Südamerika unterwegs ist. Niemanden, schon gar nicht dem deutschen Staat, würde ein Schaden entstehen. Dabei hat Mronz bei der letzten Reise nach Südostasien erklärt, dass er die Kosten aus eigener Tasche zahlt. Das kommt für den Steuerzahler auch noch billiger, weil so der Einzelzimmerzuschlag für die staatliche Reisekasse entfällt.

Die ganze Kampagne gegen Westerwelle hat mittlerweile einen Grad erreicht, dem Nahles eine an Geschmacklosigkeit nicht mehr zu überbietende Spitze aufgesetzt hat. Auch dass unter den zweistelligen Mitgliedern einer Wirtschaftsdelegation tatsächlich Unternehmer sind, die der FDP Parteispenden gegeben haben, hat überhaupt kein Geschmäckle. Hätten diese Unternehmer etwa zuhause bleiben müssen, weil sie bezahlt haben?

Ich hab´da mal ne Frage, Frau Nahles, die sich auf vergleichbarem  Niveau bewegt: Als Sie 2002 versehentlich nicht wieder in den Bundestag gewählt wurden, stellte Ihnen die IG Metall ein persönliches Büro samt Mitarbeiter und wohl auch Gehalt zur Verfügung. Die haben Sie doch gekauft oder? Warum sonst vertreten Sie mit Verve Positionen, die mit Verve denen der Gewerkschaft entsprechen. Sie sind es, die Klientelpolitik betreiben und im Namen der Sozialstaatsmafia agieren.