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Eine lesenswerte Analyse von Mark Steyn über die überbehüteten Kindergarten-Gesellschaften des Westens und ihre Unfähigkeit angemessen auf die Bedrohungen von Freiheit und Frieden zu reagieren.

It’s a mistake to think that the infantilization of once-free peoples represented by the micro-regulatory nanny state can be confined to pancakes and hot tubs. Consider, for example, the incisive analysis of Scott Gration, the U.S. special envoy to the mass murderers of Sudan: “We’ve got to think about giving out cookies,” said Gration a few months back. “Kids, countries — they react to gold stars, smiley faces, handshakes, agreements, talk, engagement.” Actually, there’s not a lot of evidence “smiley faces” have much impact on kids in the Bronx, never mind genocidal machete-wielders in Darfur. So much for the sophistication of “soft power,” smiling through a hard-faced world.

Yaakov Lozowick brachte das schon vor Jahren in seinem Buch ” Israels Existenzrecht” auf den Punkt (2006: 105):

Weil nämlich eine Gesellschaft, die ihre Fähigkeit verliert erwachsene Unterscheidungen zu treffen, in einer kindischen Gesellschaft enden wird, und Kindern fehlt die Eigenschaft, in den Begriffen universeller Moral zu denken.

 Eine freiheitliche Ordnung und ein Staatsziel sind per Se unvereinbar. In der Ordnung schützen negative Regeln die Freiheit des Schwachen vor dem Staat und dem Stärkeren. Ein Ziel kann aber nur mit Zwang durchgesetzt werden, wenn es einzelne gibt, die es nicht verfolgen wollen. Wo Zwang herrscht, ist Wettbewerb aus freien Stücken aber nicht mehr möglich. Read the rest of this entry »

SPD, Grüne, Linkspartei und Gewerkschaften propagieren einen einheitlichen Mindestlohn als Instrument gegen “Armutslöhne”. 1,4 Millionen “Aufstocker” bräuchten kein Arbeitslosengeld II mehr, wenn sie den Mindestlohn verdienten. Doch das ist falsch. Nach hinlänglichen Veröffentlichungen bekommt eine vierköpfige Familie je nach Wohnort rund 1650 € Hartz IV und Wohngeld. bei einem Mindestlohn von 10 € die Stunde verdient der Familienvater 80 € am Tag, 400 € in der Woche und 1.600 € im Monat. Brutto. Abzuziehen sind mindestens 20% Sozialversicherungsbeiträge, also 320 €. Bleiben 1280 €. Fast 400 € weniger, als die Familie durch Hartz IV-Bezug verdient. Bei einheitlichen Mindestlöhnen von 8,50 € ist die Distanz noch grösser. Das aber ist noch lange nicht alles Read the rest of this entry »

Wenn der spanische Ex-Premier Demonstranten den Mittelfinger zeigt, Berlusconi über die Opposition scherzt oder John McCain ein Liedchen über die Bombardierung des Irans anstimmt, dann ist Spiegel Online zur Stelle und empört sich ganz heftig. Wenn aber in einer Zeichentrickserie ein dümmlicher Witz über das behinderte Kind der gefährlichen und rechts-/erz-/streng-/radikal-konservativen Sarah Palin gemacht wird und diese nicht mitlacht, dann frühstückt die SPON-Redaktion einen Clown und klopft sich tüchtig auf die Schenkel. Anschließend wird die Synchronsprecherin ausgegraben und als Hof-Behinderte benutzt, denn sie leidet ebenfalls am Down-Syndrom. Und wie bei den Itzigs, Negern und Homos kann nur ein Mitglied der entsprechenden Gruppierung entscheiden, ob ein Witz über ein anderes Mitglied der Minderheit lustig ist – kennt man einen kennt man alle, ne? Dieser Fall beweist aber endgültig: Geschmacklosigkeit verbindet und macht vor niemandem halt.

Und der Witz geht eben nicht auf Kosten Sarah Palins, liebe Andrea Fay Friedman. Nicht Palins Ansichten oder ihr Aussehen wurden hier verulkt, sondern die Tatsache, dass ihr kleiner Sohn mit einer schweren Krankheit zur Welt kam. Solche Scherze sind legitim, der ein oder andere lacht bestimmt darüber, aber Frau Palin vorzuwerfen, sie habe keinen Humor, weil sie nicht über die Krankheit ihres Sohnes lachen kann, ist einfach nur dämlich.

Zuerst war es der Kieler Bürgermeister Albig, der sich über zu wenig Geld und zu viele Aufgaben beschwerte. Seine Lösungvorschlag war die Einführung eines autoritären Zentralstaats, der ohne lästige Bundesländer der Aufgabe nachgehen sollte, die der typische  Linke von einem sozialen Staat erwartet: Die Kohle seiner Untertanen einsammeln und gerecht verteilen. Und nachdem sich die Frankfurter Bürgermeisterin Roth vor kurzem mit dramatischen Worten und ewig besorgter Miene an die Presse wandte, tritt nun auch Bürgermeister Börnsen aus Bremen ins Licht der Öffentlichkeit und fleht: “Mutet uns nicht noch mehr Einnahmeausfälle zu”. Read the rest of this entry »

Ein sehr aufschlussreiches Interview fand heute um 08.10 Uhr mit Prof. Wolfgang Krieger  im Deutschlandfunk statt. Der Mann warf ein paar Fragen auf, die ich mir wegen unbewusst vermuteter Parteilichkeit nicht gestellt hätte: In Dubai kam unter ungeklärten Umständen am 19. Januar 2010 ein Mann zu Tode. Was machte er dort? Urlaub? Die Hamas brauchte immerhin 9 Tage, um zu erkennen, dass es sich um einen ihrer Funktionäre handelt. Krieger stellt fest, dass es sich um einen hohen Kommandeur handele, zu dessen Aufgaben die Waffenbeschaffung aus dem Iran gehöre, weshalb den westlichen Ländern das Thema so unangenehm sei. Read the rest of this entry »

Margot Käßmann, ihres Zeichens Dampfplauderin im Auftrag des Herrn, hat heute in der TAZ wiedereinmal schonungslos aufgezeigt, was falsch läuft in unserem Land. Die Bischöfin, deren Markenzeichen der Drang zu überheblich-moralinsauren Kommentaren in Kombination mit absoluter Ahnungslosigkeit in der Sache ist, hatte uns letztens bereits darüber aufgeklärt, dass der Krieg gegen Nazideutschland ungerechtfertigt war und zudem die Alliierten für Auschwitz mitverantwortlich sind. Da verwundert es nicht, dass die Gottesfrau auch zur aktuellen Hartz-IV-Debatte allerhand erstaunliche Ansichten zu bieten hat. Von den Suggestivfragen des TAZ-Reporters („Kommt Ihnen da nicht die Galle hoch?“) schön in Wallung gebracht, erläutert uns Genossin Käßmann erstmal, wie „soziale Marktwirtschaft“ ihrer Meinung nach funktionieren muss: Read the rest of this entry »

Franz Walter, der lustige Professor aus Göttingen, der immer so hippe T-Shirts trägt und mit seiner total verrückten Frisur auffällt, hat jetzt analysiert, warum die FDP in der Krise ist. Hochwissenschaftlich überschreibt der Politologe und Sozialdemokrat seine Glosse mit dem Titel “Extremisten der Mitte” und schließt sich somit den anderen kühlen Analytikern seiner Partei an, die in Guido Westerwelle längst einen gefährlichen Rechtsradikalen ausgemacht haben. Read the rest of this entry »

Der Sozialstaat als Geschäft: Obwohl der Geschäftsführer und “Sozialinvestor” der Trebehilfe Berlin Gemeinnützige GmbH sich einen 117.000 € teuren Maserati Quattroporte als Dienstwagen leistet, ist jeder vom Berliner Steuerzahler in die Sozialeinrichtung investierte Euro 1,15 € wert.  Stellt sich die Frage, wie hoch der wäre, wenn es auch ein Fünfer BMW für 40.000 € hätte sein dürfen und der Geschäftsführer seine Dienstwagen auf Berlin beschränken würde und so vielleicht einen der zwei Fahrer einsparen würde. Dann müsste er auch kein Fahrtenbuch führen, weil er oder einer der Fahrer im Müritzkreis mit 96 statt 70 Stundenkilometern geblitzt wurde. Jetzt kann sich keiner mehr erinnern, wer am Steuer saß, nicht auf der Stadtautobahn, sondern im tiefen Vorpommern. Read the rest of this entry »

Das war nicht nur langwierig sondern in weiten Teilen langweilig. Als Student in Passau hätte ich 1988 noch die Chance gehabt, weiland Franz-Josef krachledernd live zu sehen, ich blieb lieber in meiner Wohnung in der Haissengasse keine 200 m entfernt. Das waren noch Zeiten. Letztes Jahr hatte Seehofer ja Grippe. Dieses mal redete er länger aber nicht besser. Was man von allen anderen auch sagen kann, vielleicht mit der Ausnahme Westerwelle und ausgerechnet Sarah Wagenknecht, die darüber frozelte, dass der zukünftige große Ernst an ihrer Statt in dem Zimmer im Traditionshaus “Wilder Mann” genächtigt hätte und nicht sie. Das war es dann aber auch schon. Ernst fränkisches Gebell war bemüht aber nicht gekonnt.  Read the rest of this entry »

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes sollte Anlass sein, grundsätzlich über die Struktur und Effizienz des Sozialstaates nachzudenken. Dabei geht es nicht darum, ihn abzuschaffen, sondern zu reformieren. Merkwürdigerweise ist der Versorgungs- und Alimentierungsstaat immer größer geworden, je höher der Wohlstand im Lande stieg. Ich werde in den nächsten Wochen die Konzepte und Inhalte zusammenfassen, die wir bei den großen “Lebensrisiken” Arbeitslosigkeit, Alter und Krankheit zur Verfügung haben. Read the rest of this entry »

Was macht eigentlich Andrea Nahles? Wer denkt noch an den Zustand der SPD, die weit jenseits der 30%-Hürde dahindümpelt? Was ist mit der CDU, die bei der Bundestagswahl das schlechteste Wahlergebnis seit dem 2. Weltkrieg einfuhr. Redet jemand von der CSU, die ihre absolute Mehrheit verlor? Warum Nicht? Statt dessen wird von einer Krise der FDP fabuliert, die es in Wirklichkeit gar nicht gibt. Westerwelle und Co sagen nur noch nach der Wahl, weswegen sie gewählt worden sind. Und sie wollen das auch noch umsetzen, während der Arbeiterführer Jürgen Rüttgers nur davon träumen kann, dass seine CDU in Nordrhein-Westfalen im Mai die 45% Wählerstimmen erreicht, die sie aus  Frust über die Sozen 2005 erreicht hat. Ach ja, bevor ich´s vergesse: Wie steht´s eigentlich um die kopflose Stasi-PDS und die Dauerkrise in Brandenburg Read the rest of this entry »

Mit diesem Kommentar hat PrawdaOnline die Hosen endgültig heruntergelassen. “George W. Westerwelle” nennt Frank Hornig den neuesten Westerwelle-Bash auf der Internetseite der Konfettikanone der Demokratie und verknüpft das totale Feindbild Bush, das die linke Presse während des letzten Jahrzehnts etabliert hat, mit ihrem aktuellen Feindbild. Hornig meint, dass Westerwelle von den Republikanern abkupfert, für deutsche Medienschaffende bedeutet das einen intellektuellen und kulturellen Super-GAU. Read the rest of this entry »

Heute in der SZ: Thomas Kliche, seines Zeichens politischer Psychologe, erklärt uns im Kampfblatt des sozialdemokratischen Spießerbürgertums die perfiden Psychotricks des Guido Westerwelle.

sueddeutsche.de: Kritiker gehen die FDP gerade wegen ihrer Klientelpolitik an. Auch die ist in der Öffentlichkeit nicht beliebt.

Kliche: Nach den Koalitionsverhandlungen wurde den Liberalen vorgeworfen, sie seien umgefallen. Nun versuchen sie, ihr Profil wieder zu schärfen. Klientelpolitik kostet auf Dauer zu viel Geld. Nicht einmal die FDP kann immerzu Geschenke wie an die Hoteliers verteilen. Klientel-Rhetorik kostet hingegen nichts. Westerwelle bedient geschickt die Stammwähler der FDP mit ihrem Selbstbild.

Merke: Wer sich für die Steuer- und Sozialabgabenzahler stark macht betreibt Klientelpolitik. Vielleicht hat Experte Kliche uns damit auch sagen wollen, dass nur Hoteliers Steuern zahlen oder dass Geschenke an Hartz-IV-Bezieher den Steuerzahler nichts kosten. Ist aber letztlich egal, das Beste kommt erst noch: Read the rest of this entry »

Als Danny Ayalon letzte Woche in Oxford sprach wurde er von einem antisemitischenzionistischen Mob mit Hassparolen empfangen, darunter auch dem Ruf  “Schlachtet die Juden” aus dem Mund eines muslimischen Studenten. Das überrascht wenig angesichts der Tatsache, dass britische Universitäten mittlerweile zu wahren Tummelplätzen für islamistische Spinner verkommen sind. Immerhin hat man sich in Oxford zu Bekundungen des Bedauerns durchringen können und die örtliche Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. Der vorlaute Möchtegernhitler wurde mittlerweile  von einer Campuszeitung als Noor Rashid identifiziert. Rashid lebt im Internet ganz offen seine Begeisterung für die terroristische und antisemitische Sache aus, so dass man über seine Motive nun wirklich nicht spekulieren muss. Der “Elitestudent” besteht nun aber darauf, dass das alles nicht so gemeint war: Read the rest of this entry »

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