ist wohl gelegentlich getrübt. Am Samstag wurde die oberste Christin mit ihrem Dienstphaeton mit 1,54 Promille stockbesoffen nach einer mit Gottvertrauen überfahrenen roten Ampel gestoppt. Vielleicht lässt sich die ein oder andere Äußerung ja auch auf den Gebrauch von Suchtmitteln und Meßwein zurückzuführen. Wahrscheinlich hat sie aber nur das ein oder andere Piccolöchen mit der Bundesarbeitsministerin nach einem erfolgreichen Doppelinterview im Tagesspiegel zwecks Westerwelle-Bashing gefeiert. Zeitlich wird´s passen. Autofahren unter Alkoholeinfluss ist auch mit Gottvertrauen eine gefährliche Sache. Bei 1,54 Promille lässt sich auch ein Versehen mit Sicherheit ausschließen. Da ist schon eher der Idiotentest fällig. Und wer dann auch noch über eine rote Ampel fährt, hat auch nur deshalb niemanden gefährdet, weil gerade keiner von der anderen Seite kam. Ein Zeichen von Selbstüberschätzung.
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8 comments
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23. February 2010 at 18:15
webbaer
1,54 Promille und eine rote Ampel zu überfahren, dabei in einem Phaeton sitzend und auf den Chaffeuer verzichtend, ist unethisch, gar verbrecherisch und sicherlich ein Rücktrittsgrund.
Wäre schön, wenn sie den Huber wieder rausholen, der hatte Niveau.
23. February 2010 at 18:55
Rayson
“Oberste Christin”? Hm, Christin wahrscheinlich, aber “oberste” sicher nicht.
24. February 2010 at 09:28
Popeye
Eine wunderbare Analyse dazu hier:
http://zettelsraum.blogspot.com/2010/02/zitat-des-tages-bischofin-kamann.html
24. February 2010 at 19:09
Webbaer
OK, wech isse.
Alicer Schwarzer hats schon kommentiert beim SPOn, LOL:
“Aber hat Margot Käßmann mit dem Rücktritt wegen ihrer Alkoholfahrt richtig gehandelt? Nein. Einem Mann hätte man das Promille-Vergehen nachgesehen.”
24. February 2010 at 20:59
christianhannover
die gute alice hat sich offenbar auch ein paar gläschen gegönnt, bevor sie die litanei für spiegel online geschrieben hat.
24. February 2010 at 22:24
Alrik
Der Huber ?
War das nicht der CSU Politiker der öffentlich geäußert hat das man mit “Zwo Maß no von der Wiesn heimfahren kann ?”
Alice hat natürlich recht. Wegen dem Suff hätte die Bischöfin nicht zurücktreten sollen.
Sondern wegen ihrer politschen Unbedarftheit.
Wer als Bischöfin in einem Interview Fragen stellt wie “Warum haben die Amis nicht die Bahnlinien nach Ausschwitz bombardiert” ist politisch unbedarft.
Das Amt eines Bischofs ist aber politisch, und damit nichts für n00bs.
25. February 2010 at 02:50
Webbaer
Dieser Huber hier, muss man nicht kennen.
Des Webbaeren erster Eindruck war – seinerzeit, als Huber hochkam – war: schwul, alt, gut angezogen, Westerwelle sen.
Allerdings hat der Mann dann in der Folge für einen Evangelischen Unglaubliches geleistet. Kompetent, nett, auch mal unangenehm und verständig; es wurde ja schon mehrfach festgestellt, dass Fr.Kässmann nicht verständig war.
25. February 2010 at 10:44
Donauwelle
Suchtmittel und Meßwein? Soll sie etwa Weihrauch geschnüffelt haben? Wäre eine solche Unterstellung nicht als konfessionell inkorrekt zu werten? Oder gar als autoritär-naiv? Bei einem Test auf verbotene Drogen hätte es schließlich vorkommen können dass das Testergebnis sie auch dann noch belastet wenn sie schon lange nicht mehr fahruntüchtig ist. Der straßenverkehrsübliche Alkoholtest hingegen verfügt auch über eine negative Zuverlässigkeit, d. h. man kann sich darauf verlassen dass er nicht mehr positiv anschlägt sobald sich die Fahrtüchtigkeit wiederhergestellt hat.