Zuerst war es der Kieler Bürgermeister Albig, der sich über zu wenig Geld und zu viele Aufgaben beschwerte. Seine Lösungvorschlag war die Einführung eines autoritären Zentralstaats, der ohne lästige Bundesländer der Aufgabe nachgehen sollte, die der typische  Linke von einem sozialen Staat erwartet: Die Kohle seiner Untertanen einsammeln und gerecht verteilen. Und nachdem sich die Frankfurter Bürgermeisterin Roth vor kurzem mit dramatischen Worten und ewig besorgter Miene an die Presse wandte, tritt nun auch Bürgermeister Börnsen aus Bremen ins Licht der Öffentlichkeit und fleht: “Mutet uns nicht noch mehr Einnahmeausfälle zu”.

Alle diese Figuren haben eine Sache gemein: Sie sprechen über die Leistungen, die sie anbieten und stellen sie nicht in Frage. Geschickt werden Schulen, Kindergärten und Kitas (gerne auch wieder im Stasideutsch “Krippe”) genannt, Einrichtungen, gegen die bekanntlich nur echte Kinderhasser etwas haben können. Nicht genannt werden dabei die üblichen, Prestigeobjekte genannten, Milliardenlöcher, an denen sich Kommunen im ganzen Land zu gerne beteiligen. In Bremen sind das zum Beispiel mehrere gescheiterte Musicals oder der lächerliche “Turmbau zu Vegesack”. Frankfurt verpulverte Millionen für Fehlplanungen beim Neubau eines Stadions und die Stadt von Bürgermeister Albig gönnt dem Spitzenverein Holstein-Kiel (3. Liga) einen satten Zuschuss von 1 Million Euro. Diese Ausgaben werden von den besorgten Bürgermeistern nicht erwähnt, wenn sie der Öffentlichkeit ihr Leid klagen. Anstatt von Bund und Ländern immer mehr Hilfszahlungen zu fordern, sollten sich die Kommunen endlich davon verabschieden, ihren Bürgern eine Rundumversorgung zu bieten und sich für jeden Mist verantwortlich zu fühlen. Denn auch Kindergärten können tatsächlich von privater Hand geführt werden.

Die Verringerung von Ausgaben ist für die Städte offensichtlich ein Fremdwort und solange sie es nicht gelernt haben, dürfen sie kein Mitleid erwarten. Also Herr Börnsen: Muten sie uns nicht noch mehr Verschwendung zu!

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