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Die Berliner Treberhilfe bringt Segen: Genaugenommen handelt es sich bei der gemeinnützigen GmbH um eine Immobilienentwicklungsgesellschaft, die im Staatsauftrag gleich auch noch den Betrieb der entwickelten Häuser übernimmt. Sie kauft Grundstücke und Gebäude, die dringend sanierungsbedürftig sind – vermutlich auch in schlechten Lagen – organisiert die Sanierung und vermietet den gewonnenen Wohnraum an benachteiligte Jugendliche oder Obdachlose. Die Miete ist sicher, denn die zahlt der Berliner Senat. Und der vergütet dann auch noch das erforderliche Personal für “betrreutes Wohnen” und andere sinnvolle Einrichtungen. Am Ende stehen nur Gewinner. Nach Berechnungen der Treberhilfe entsteht ein “Social Profit” von 15% für das Land Berlin. Bei 12 Mio. € Umsatz macht die gemeinnützige GmbH einen satten Gewinn von einer Million nach Abzug der Unterhaltskosten für den Maserati des Geschäftsführers. Und die Bedürftigen haben ein Dach über dem Kopf. Read the rest of this entry »

Margot Käßmann, erklären uns Alice Schwarzer und Bärbel Warttenberg-Potter, hat nicht etwa eine Straftat begangen, als sie sich in angeheitertem Zustand hinter das Steuer ihres Phaeton setzte. Vielmehr ist Trunkenheit am Steuer bei Bischöfinnen mit dem Herz auf dem Rechten Fleck ein Kavaliersdelikt, das Käßmanns menschliche Seite umso mehr betont. Uta Ranke-Heinemann sekundiert mit dem Hinweis, dass die ganze leidige Affäre sowieso nicht wichtiger sein kann als Käßmanns mutige  “Ablehnung von Krieg”. Die drei Klageweiber werden nicht müde, dass Lied vom Sexismus, dem Tribunal und der Häme zu singen, denen der blaue Engel von Hannover zum Opfer fiel, obwohl das Gegenteil der Fall war. Käßmann wurde mit Verständnis und Nachsicht geradezu überschüttet. Nach ihrem Rücktritt wurde sogar noch ein Loblied auf die “Geradlinigkeit” der trinkfesten Geistlichen gesungen. Neben diesem schrillen Opfermythos, der weiter von der Wahrheit nicht entfernt sein könnte, irritiert die permanente Betonung des “Mutes” der Bischöfin. Read the rest of this entry »

Westerwelle und kein Ende. Am Freitag konnte man besichtigen, wie die Hauptstadtpresse mit dem Bundesaussenminister umspringt. Ob er seinen Artikel aus der Welt noch einmal vorlesen könnte, wollte da eine Journalistin wissen. Ob er eher Genscher oder Haider nachstrebe, die Zeit habe festgestellt, er habe die Wahl war eine andere Frage. Was er denn mit den Vortragshonoraren gemacht habe, die er richtig und korrekt gegenüber dem Bundestagspräsidenten angezeigt hatte. Keine harte journalistische Fragerunde, sondern der Versuch, den Mann persönlich zu komprimittieren. In Wahrheit geht es nicht um Westerwelle. Wie in den achtziger Jahren pflegt der durch und durch sozialdemokratisierte Journalismus sein Feindbild. Endlich darf er wieder fröhlich zu beissen. Rot und Grün sind in der Opposition und brauchen nicht geschont zu werden, wie zu ihrer Regierungszeit. Read the rest of this entry »

Shokoufeh Sakhi, eine iranische Dissidentin und ehemalige politische Gefangene, kritisert im linken Onlinemagazin Z-Net das donnernde Schweigen der Antiimperialisten zum Freiheitskampf der Iraner. Sakhi begreift sich selbst als Linksaktivistin und vergleicht die Einstellung vieler Genossen zu Iran mit den Illusionen, die sie und ihre Mitstreiter einst hinsichtlich der Sowjetunion hatten:

The Iranian left, even those who considered the USSR state capitalist and dubbed it ‘social-imperialist’, still could not believe such atrocities against humanity occurred in such a ‘pro-working class’ state. Enforcing substantial justice and equality just could not go hand in hand with oppression and the reign of fear and darkness. Like many today, our logic was decisively based on observation of who was benefiting from this undermining of socialism in general and the USSR in particular: American led western imperialism. It is understandable, I think, that we, the young and old leftists of Iran – in a place and time of dictatorship, censorship of books, information, knowledge and critical thought of any kind– might well exhibit such historical ignorance. There were some material conditions for our subjective stupidity. The same cannot be said for today’s ‘intellectuals’. Apparently, many have failed to notice that the old anti-imperialism and anti-Americanism [For a more patient argument you can consult Bahare Farda’s article], the simple, bipolar world of colonies and colonizers, the world of Avatar, has expired. (…) Read the rest of this entry »

Das gönnt man seinem ärgsten Feinde nicht. Nicht mal Sarah Wagenknecht und Oskar Lafontaine. Die gerieten wie Horst Seehofer oder Franz Müntefering in das Visier einer Berliner Agentur, die eheliche Fehltritte der Damen und Herren durch Fotos belegen sollte. Im Interview mit dem Deutschlandfunk nannte die Chefredakteurin der Bunte diese Aktivitäten unzutreffend als journalistische Recherche und behauptete, die Öffentlichkeit habe ein Recht darauf, dass in der Öffentlichkeit wahlkämpfende Familienväter als Ehebrecher entlarvt würden. Und verschweigt, dass die turtelnden Linken Lafo und Sarah (die es wohl nie gegeben hat) vor allem ein´s gesteigert hätten: Die Auflage der “Bunten”. Read the rest of this entry »

Furchtbar. Die Frau hat sich strafbar gemacht, als sie sich ordentlich alkoholisiert an´s Steuer setzte. Wenn der Rat der Evangelischen Kirche ihr trotzdem das Vertrauen ausspricht, ist das ein bedenkliches Signal.

Man stelle sich einmütig hinter Frau Käßmann. Einmütig? Hinter Frau Käßmann? Darf ich mal fragen, warum? Weil man da die Fahne nicht so riecht?

schreibt Stefan Weigel in der FTD. Über die Toten nur Gutes. Aber Käßmann hat ihre Trunkenheitsfahrt im Phaeton überlebt, weil kein Auto ihren Weg kreuzte, als sie die rote Ampel überfuhr. Deshalb bin ich über die öffentlichen Reaktionen so entsetzt. Ihr Schritt verdient vielleicht Respekt, war aber selbstverständlich. Unverständlich ist es, dass die Frau ihr Mandat in Glaubensfragen, das sie von evangelischen Christen jeder politischen Meinung bekommen hat, für einseitige und weltfremde Äußerungen nutzte, die vielleicht “gradlinig” und von Herzen kamen. Aber nicht von den Menschen, die sie dafür in Geiselhaft nahm. Read the rest of this entry »

Margot Käßmann ist Geschichte, also das, wovon die gute Frau keinen blassen Schimmer hatte und jetzt hat sie viel Zeit, verpasste alternative Friedenslösungen im zweiten Weltkrieg zu erforschen. Die beste Amtshandlung, die die Ex-Bischöfin in ihrer etwa fünfmonatigen Amtszeit vollzogen hat, war ihr heutiger Rücktritt, denn abgesehen vom Bruch eines angeblich heiligen Sakramentes (Ehe) und der Trunkenheit am Steuer zur Fastenzeit war sie etwas, was keinem Moralapostel gut steht: Sie war nicht nur bigott, wie Zettel schreibt, dieser Begriff reicht hier nicht aus, es muss eine Steigerung erfunden werden. Sie war trigott! Read the rest of this entry »

Mosab Hassan Yousef, Sohn des führenden Hamas-Terroristen Scheich Hassan Yousef, hat jahrelang mit dem israelischen Geheimdienst Shin Bet zusammengearbeitet und so unzähligen Menschen das Leben gerettet.

Yousefs ehemaliger Führungsoffizier :

“He did things he believed in. He wanted to save lives. His grasp of intelligence matters was just as good as ours – the ideas, the insights. One insight of his was worth 1,000 hours of thought by top experts.”

Yousef über seine Motive:

“Palestinians! They do not hesitate to massacre people in a mosque or to throw people from the 15th or 17th floor of a building, as they did during the coup in Gaza. The Israelis would never do such things. I tell you with certainty that the Israelis care about the Palestinians far more than the Hamas or Fatah leadership does.”

“Wenn der Programmdirektor ein SPD-Parteibuch hat, ist sein Chauffeur von der CDU”. So beschrieb schon vor Jahrzehnten das öffentlich-rechtliche Urgestein und Multitalent Wolfgang Menge den Parteienproporz unter Inkaufnahme nachrichtendienstlicher Methoden beim Parteienfunk. Dass der geschasste ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender das nun durch die Beschreibung der Praxis bestätigt, ist für jeden, der es wissen wollte, nicht wirklich neu.

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In Flensburg gibt es die Pille gratis, natürlich nicht für alle, sondern für Hartz-IV-Empfänger und Bafög-Bezieher. Die Kosten trägt die Stadt, obwohl es den Kommunen ja furchtbar schlecht geht. Flensburg kann es sich offenbar leisten, seinen Bürgern eine so grandiose Versorgung zu bieten, die Stadtoberen müssen dafür ja nicht in die eigene Tasche greifen. 22.000 Euro kostet der “Modellversuch” und bisher konnte 110 Personen “geholfen werden”. Interessant ist in diesem Fall eine kurze Google-Suche nach “6 monatspackung pille” (oder in einer anderen Kombination) und schon stößt der Surfer auf diverse Foren, in denen große Pillenpackungen billig abzugeben sind.

Flensburg ruft jetzt übrigens nach einer “Bundesregelung”, damit sich das ganze Land am Rundumsorglospaket für 110 Flensburger beteiligen kann. Schön auch, dass auf diesem Weg den zugehörigen Männern auch noch diese Minimalverantwortung für die eigene Fortpflanzung abgenommen und ihren Frauen auferlegt wird.

ist wohl gelegentlich getrübt. Am Samstag wurde die oberste Christin mit ihrem Dienstphaeton mit 1,54 Promille stockbesoffen nach einer mit Gottvertrauen überfahrenen roten Ampel gestoppt. Vielleicht lässt sich die ein oder andere Äußerung ja auch auf den Gebrauch von Suchtmitteln und Meßwein zurückzuführen. Wahrscheinlich hat sie aber nur das ein oder andere Piccolöchen mit der Bundesarbeitsministerin nach einem erfolgreichen Doppelinterview im Tagesspiegel zwecks Westerwelle-Bashing gefeiert. Zeitlich wird´s passen. Read the rest of this entry »

Dass linksfaschistische Antisemiten wie Jürgen Elsässer so sehr auf den Teheraner Führer und seine Mörderbande abfahren, dass sie ihm sogar “Waidmanns Heil” für die  Jagd auf die Opposition wünschen, müsste jedem der Internetzugang hat bekannt sein. Der ex-sozialdemokratische Verschwörerdödel Marcel Bartels, der seit Jahren tapfer gegen das Weltjudentum in Gestalt des Ziofaschismus anbloggt, tut sich seit neuestem sogar mit den Islamisten vom Muslim Markt zusammen, um eine Lanze für die Friedensmacht Iran zu brechen. Über die innige Verehrung der Nazifaschisten für ihre bärtigen Brüder im Geiste muss man sich ohnehin nicht wundern. Die NPD ist schon seit Jahren Feuer und Flamme für die neuen Endlöser im Land der Arier. Aktuell marschiert die Glatzenabteilung der Ahmadinedschazi-Querfront gegen Simone Dinah-Hartmann von Free Iran Now. Im Schatten der Teheraner Islamofaschisten wächst zusammen, was zusammen gehört.

Der Westen lässt sich nun seit Jahren von der iranischen Führung und ihrem Präsidenten Ahmadinejad an der Nase herumführen. Der Iran muss dabei nur einen neuen “Unterhändler” in ein westliches Land schicken und schon rufen Politiker, Medien und Meinungsmacher “Peace in our time!” und niemand muss die Augen schließen, um sich die erneut vorgeführten Vertreter der freien Welt übermütig mit einem Blatt Papier winkend auf einem Flugfeld vorzustellen. Read the rest of this entry »

Der Polizeichef erklärte weiter, al-Mabhuh habe seine Reise von Damaskus (Syrien) nach China über Dubai schlecht geplant. Der Hamas-Funktionär habe geglaubt, er könne anonym bleiben. Dadurch habe er es seinen Verfolgern leicht gemacht, ihn umzubringen. Es wäre besser gewesen, wenn er die Behörden von Dubai informiert hätte, weil er dann von ihnen geschützt worden wäre.

schreibt die Bild-Zeitung. Und das ist nicht genug. Der Polizei-Chef fordert die HAMAS auf, eine “interne Untersuchung” einzuleiten, wer den Waffenbeschaffer an das Mordkommando verraten habe. Der bekommt dann bestimmt einen Verdienstorden. Read the rest of this entry »

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