Ja, so schön kann er aussehen der angewandte Antifaschismus. Die Linkspartei ist sich bekanntermaßen für nichts zu schäbig und hat daher neben Stasispitzeln, Kommunisten und Dummschwätzern auch die meisten und vor allem prominentesten Antisemiten in der Partei. Natürlich würden sich diese Leute nie so nennen, denn Linke können keine Antisemiten sein. Vor allem die starken Frauen in der Linksfraktion scheinen sich zum Nicht-Antisemitismus zu bekennen, zuletzt haben sie das demonstriert, als Shimon Peres, Präsident der “Israel” genannten zionistischen Entität, den Abgeordneten erzählte, wie sein Opa ermordet wurde. Als Peres fertig gesprochen hatte, blieben die Linksabgeordneten Sahra Wagenknecht, Christine Buchholz, Heike Hänsel und Sevim Dagdelen als einzige sitzen.

Dagdelen, Jelpke und Nele Hirsch

Zumindest Sevim Dagdelen ist nicht erst seit gestern Antisemitin bzw. Antizionistin. Im Jahr 2006 marschierte sie medienwirksam mit ihrer Fraktionskolleginnen Ulla Jelpke und Nele Hirsch bei einer Demonstration gegen Israel und vor den Postern des Terroristen und Hisbollah-Chefs Hassan Nasrallah durch Berlin. Damals hat Frau Dagdelen übrigens auch erklärt, dass ihr das gar nichts ausmache, die Entstehung dieses Fotos war also alles andere als ein Zufall. Die Ablehnung des Judenstaates in weiten Teilen der Linkspartei hat System und dazu gehört auch, dass ein strammer Antisemit nicht aufsteht, wenn irgendein Oberjude erzählt, wie sehr er seinen Opa mochte und dass dieser verbrannt wurde. So werden für die Partei Wählerstimmen in bestimmten Schichten und Wahlkreisen abgesichert.

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