Nicht nur die Vertreter der nahöstlichen Religion des Friedens haben ein großes Problem mit den eigentlich ganz niedlichen und vor allem ziemlich leckeren rosa Tieren mit den sympathischen Rüsseln. In Oberschwaben entfachten die Mitglieder der Piusbrüder einen wahren Sturm der Empörung, da in einer Ausstellung die heilige Familie mit Schweineköpfen zu sehen war. Das geht natürlich gar nicht, Pressesprecher Andreas Steiner meint:

“Für Katholiken gibt es Symbole, die sind heilig. Dazu gehört die Menschwerdung Gottes. Das als Schwein darzustellen, das geht nicht. Da hat die Freiheit der Kunst ihre Grenzen.”

Damit ist der feine Herr Pater aber einer großen Täuschung erlegen, denn es ist völlig egal, wie sehr ein Teil der Bevölkerung von der Heiligkeit einer jüdischen Familie aus dem ersten Jahrhundert überzeugt ist. Wahrscheinlich ist ein weitaus größerer Teil der Bevölkerung vom Gegenteil überzeugt und unterscheidet sich dabei nur durch die Abwesenheit von in schwarze Kleider gehüllte und grundsätzlich unverheiratete Männer von ihren gläubigen Mitbürgern.

Die Piusbrüder wollen keine heilige Schweinefamilie? Dann sollten sie in den Iran umsiedeln. Dort sind Schweine kaum zu sehen, die heilige Familie auch nicht – außerdem wird der Holocaust geleugnet und der Obertyrann trägt auch Frauenkleider. Passt doch alles!

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